News WohnungsDialog der Gebausie: Nachverdichtung

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WohnungsDialog der Gebausie: „Nachverdichtung“

WohnungsDialog der Gebausie: „Nachverdichtung“

Ein Teil des Auditoriums

 

Brühl, 11.04.2018 –Die Gebausie hat erneut zum „WohnungsDialog“ eingeladen. In diesem Jahr stand das Thema „Nachverdichtung“ im Mittelpunkt der Veranstaltung. Führungskräfte mehrerer Behörden,  Wohnungsbaugesellschaften und Banken sowie Architekten, Planer und Aufsichtsratsmitglieder der Gebausie tauschten sich zu diesem Thema aus. Nach einem Grußwort des Bürgermeisters der Stadt Brühl, Dieter Freytag sowie der Begrüßung des Aufsichtsratsvorsitzenden Michael vom Hagen, führte Dr. Marion Kapsa, Geschäftsführerin der Gebausie, in das Thema ein.

„Es ist wichtig, Gelegenheiten zu schaffen, bei denen sich Fachleute über die wichtigen Entwicklungen rund um das Wohnen austauschen können. Wir freuen uns, dass wir auch in diesem Jahr so viele Teilnehmer erreichen konnten“, sagte Dr. Marion Kapsa. „Gerade für einen engen Wohnungsmarkt wie Brühl brauchen wir gute Ideen, um auch in Zukunft bezahlbaren Wohnraum zu schaffen.“ Dabei könnten Nachverdichtung und Aufstockung eine wichtige Rolle spielen.

Im Mittelpunkt des Wohnungsdialogs stand der Vortrag von Alexander Rychter, Verbandsdirektor des Verbands der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft (VdW) Rheinland Westfalen e.V., mit dem Titel „Knappes und teures Bauland als limitierender Faktor für bezahlbaren Wohnungsneubau in Metropolregionen – Nachverdichtung und Aufstockung als wohnungswirtschaftlicher Ansatz“. Als zentrale Herausforderungen der Wohnungswirtschaft bezeichnete Rychter die energetische und altersgerechte Sanierung sowie energieeffiziente und generationengerechte Wohnangebote. Zudem nannte er sozial stabile Wohnquartiere sowie bezahlbaren Wohnraum als Kernthemen. „Die ehemals gemeinnützige Wohnungswirtschaft wird sich diesen Herausforderungen auch in Zukunft stellen“, erklärte Rychter. „Sie sieht sich allerdings angesichts weiter verschärfter ordnungsrechtlicher Anforderungen und steigender Bedarfszahlen trotz der anhaltenden Niedrigzinsphase und der förderpolitischen Unterstützung von Bund und Land in einem zunehmend schwierigen Spagat.“  Ein modularer und serieller Wohnungsneubau sowie die Nutzung möglicher Aufstockungs- und Nachverdichtungspotenziale seien wesentliche Instrumente, um zu einer nachhaltigen und verantwortlichen Bodennutzung beizutragen.


Pressekontakt:
Katja Weisker
Gebausie
Gesellschaft für Bauen und Wohnen GmbH der Stadt Brühl
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