„Ein Job, der künftig nicht an Wichtigkeit verlieren wird“
Lea hat kürzlich ihre letzten Prüfungen zur Immobilienkauffrau bestanden. Im Interview erzählt sie wie ihre Ausbildung bei uns ablief, in welche Abteilungen man hineinschnuppern darf und warum sie auch nach ihrer Ausbildung bei uns bleiben möchte.
Stell dich kurz vor: Wer bist du, was machst du bei der Gebausie, seit wann bist du da?
Mein Name ist Lea und ich bin 20 Jahre alt. Hier bei der Gebausie habe ich im August 2022 meine Ausbildung zur Immobilienkauffrau angefangen und im Juni 2025 beendet. In dieser Zeit habe ich alle Abteilungen kennengelernt, sei es das Team, das sich um den Vermietungsprozess kümmert, die technische Abteilung, welche sich in die laufende Instandhaltung und Modernisierungen/Neubau/ Kernsanierungen aufteilt oder das Team, das unsere Mieter*innen betreut.
Warum hast du dich für eine Ausbildung als Immobilienkauffrau entschieden?
Ich habe mich für diese Ausbildung entschieden, weil immer Wohnraum benötigt werden wird und dieses Berufsfeld somit ein Job ist, der zukünftig nicht an Wichtigkeit verlieren wird. Außerdem hat man durch die verschiedensten Außentermine, wie Abnahmen, Übergaben, Besichtigungen oder Begehungen der Baustellen und der Arbeit im Büro, einen abwechslungsreichen Alltag.
Was beinhaltet deine Ausbildung?
In einer Ausbildung als Immobilienkaufmann*frau lernt man die theoretischen und praktischen Grundlagen, um Gebäude und Grundstücke zu erwerben, zu verkaufen, zu vermitteln, zu vermieten und zu verwalten sowie Bauvorhaben zu organisieren und Kunden in allen Fragen rund um Immobilien zu beraten. Die Theorie lernst du dabei an der Berufsschule. Ich gehe zum Beispiel zwei Mal in der Woche in die Berufsschule nach Köln.
Was gefällt dir besonders? was ist manchmal eine Herausforderung?
Mir gefällt besonders, dass einem Verantwortung übertragen wird und man Dinge auch alleine erledigen darf. Außerdem ist es schön, dass man keinen eintönigen Alltag hat und ständig Abwechslung hat, dies ergibt sich aus den unterschiedlichen Aufgaben und den neuen Menschen, die man bei den Terminen kennenlernt. Gerade dieser Kontakt zu unseren Mietern kann aber auch manchmal eine Herausforderung sein. Wenn die Leute etwas gefrustet sind, spürt man das und man muss mit seinen sozialen Kenntnissen einen guten Weg finden, um mit diesen Situationen umzugehen.
Hast du dir vor Ausbildungsbeginn deine Ausbildung so vorgestellt? Was hättest du nicht erwartet?
Tatsächlich hatte ich kein genaues Bild davon, was mich eventuell erwarten könnte und habe mich einfach mal überraschen lassen. Von meiner Ausbildung bin ich sehr begeistert und ich hätte nicht erwartet, wie vielseitig diese Ausbildung ist.
Was macht die Gebausie für dich zu einem guten Ausbilder?
Die Gebausie ist für mich ein guter Ausbilder, weil wir in unserem Unternehmen die Hausverwaltung und die Technik mit den Neubauten/Modernisierungen/Kernsanierungen, sogar einen Architekten und auch die Buchhaltung haben. Damit werden hier so gut wie alle Themen der Ausbildung abgedeckt. Die Bereiche, die bei uns nicht vorzufinden sind, wie die Wohnungseigentumsverwaltung, die Maklertätigkeit und das Personalwesen, werden durch Einsätze in anderen Unternehmen bedient. So kann ich in alle Themenbereiche der Ausbildung einen Einblick bekommen.
Außerdem wurde ich von Anfang an mit offenen Armen empfangen wurde und ich weiß, dass ich alle Kollegen und Kolleginnen jederzeit Fragen stellen kann, sei es zu schulischen Themen oder zu internen Abläufen. Was außerdem für die Gebausie spricht ist, dass wir hier nach dem Tarifvertrag der Immobilienkaufleute bezahlt werden und wir als Azubis eine gute Vergütung haben. Außerdem gibt es bei der Gebausie flexible Arbeitszeiten. Wir können jeden Morgen zwischen 7 Uhr und 8.30 Uhr starten und haben freitags sogar nur ein Pflichtarbeitszeit von vier Stunden.
Wem würdest du den Beruf empfehlen?
Ich würde diese Ausbildung jedem empfehlen, der gerne einen Job ausüben möchte, der Abwechslung zwischen Büroarbeit und dem Kontakt zu Menschen haben möchte.
Welche Eigenschaften sollte man für deinen Beruf mitbringen?
Für diesen Beruf sollte man definitiv eine ausgeprägte Kommunikationsfähigkeit haben. Des Weiteren sollte man Spaß am Organisieren haben, denn man darf bei den Terminen und Aufgaben nicht den Überblick verlieren. Außerdem sollte man auch ein Händchen für Zahlen haben, denn dies wird in der Buchhaltung gebraucht.
Was sind deine Pläne für die Zukunft?
Ich bin hier sehr glücklich hier und habe Spaß an der Arbeit. Aktuell bin ich fest in der Vermietungsabteilung und kümmere mich gemeinsam mit Frau Groß um unser „Ville Projekt“. Bei diesem Projekt schaffen wir neuen altersgerechten, modernen und energieeffizienten Wohnraum. Dafür müssen alte, stark in die Jahre gekommene Häuser abgerissen werden. Der Aufwand, diese Häuser zu sanieren, würde in keiner Relation zu einem Neubau stehen. Derzeit ist es meine Hauptaufgabe zusammen mit meiner Kollegin für unsere Bestandsmieter neue Wohnungen zu finden. Da muss man wirklich genau zuhören und darauf achten, was die Mieter sich wünschen, damit man für jeden eine passende Lösung findet, die den jeweiligen Mieter glücklich macht. Natürlich findet man nicht unbedingt auf den ersten Versuch die „Traumwohnung“, aber wenn man endlich DIE Wohnung gefunden hat, freut man sich mit den Mietern gemeinsam.
Neben diesem Projekt kümmere ich mich außerdem um das alltägliche Vermietungsgeschäft. Das heißt, die Wohnungen, die wir nicht für die Umsetzung des Projekts benötigen, müssen ebenfalls vermietet werden. Ich bearbeite Kündigungen und nehme bei Auszug die gekündigten Wohnungen ab. Es wird also nicht langweilig und ich habe viel zu tun. Das macht natürlich umso mehr Spaß, wenn man sieht, dass man Menschen eine Freude machen kann. Nachdem ich ein paar weitere Jahre an Berufserfahrung gesammelt habe, plane ich den Immobilienfachwirt zu machen, um mir mehr berufliche Perspektiven zu ermöglichen.
